Die Erdbeobachtungssatelliten, deren Bilder hier auf ERDSICHT präsentiert werden, arbeiten hauptsächlich mit optischen Sensoren. Es handelt sich vereinfacht ausgedrückt um fliegende Fotoapparate, die allerdings mit einer hervorragenden Optik ausgerüstet sind.

MSG in der Fertigung
Satellit MSG in der Fertigung
Quelle: ESA
Wettersatelliten haben Sensoren für verschiedene Spektralbereiche des Lichts, sodass nicht nur der für das menschliche Auge sichtbare Teil erfasst wird, sondern auch der infrarote Anteil. Dabei werden die sog. Atmosphärischen Fenster genutzt - Wellenlängenbereiche, in denen die Durchlässigkeit der Atmosphäre besonders groß ist.

Diese Verfahren werden passive Messverfahren genannt, weil die von der Erde bzw. den Wolken abgestrahlte Licht- oder Wärmeenergie gemessen wird.


Eine weitere wichtige Messmethode ist die aktive Fernerkundung mittels Radar, die sehr genaue Werte über die Oberflächenstruktur der Erde liefert. Die Messgenauigkeit liegt hierbei im Bereich weniger Zentimeter; somit sind sogar geringste Erdverschiebungen messbar. (Diese Möglichkeit wird zur Zeit zur Entwicklung von Erdbeben-Frühwarnsystemen weiter erforscht.) Der Vorteil dieser Methode liegt in der Unabhängigkeit von eventuell vorhandener Bewölkung, welche die Radarstrahlen ungehindert passieren lässt.

Satellit
Quelle: ESA

Auf der Internetseite der DLR werden sehr schön gemachte Animationen zum Download angeboten. Schauen Sie hier...

Software optimiert auf Firefox
Browsergames